Die demographische Entwicklung der letzten Jahrzehnte (Änderung der Altersstruktur mit
einem absolut und prozentual wachsenden Anteil von Personen im Rentenalter) hat in Verbindung mit den anhaltenden Problemen auf dem Beschäftigungsmarkt die Gesetzliche Rentenversicherung, GRV in eine aussichtslose Lage gebracht.
Das Zusammenspiel der beiden Faktoren hat das sogenannte Umlageverfahren, bei dem die arbeitende Generation die auszuzahlenden Renten durch ihre Beiträge finanziert, in Frage gestellt.

Der Versuch aus dem Jahre 2001, das Rentensystem in Deutschland diesbezüglich zu
reformieren und eine notwendige kapitalgedeckte Komponente einzuführen, brachte die sogenannte “Riester-Rente” auf den Markt. Daß der Erfolg des Konzeptes ausge-blieben ist, war nicht nur durch die komplizierte Handhabung bedingt. Ein wesentlicher Nachteil dieser Lösung bestand darin, daß die vorgeschriebene niedereffiziente Auslegung keinen Anleger richtig begeistern konnte und eine Subventionierung (durch Zulagen) praktisch unentbehrlich machte. Es kam erschwerend hinzu, daß die Produkte nur für einen begrenzten Arbeitnehmerkreis wirklich vorteilhaft waren.

Erst die am 01. Januar 2005 im Rahmen der sogenannten 1. Rürup-Schicht eingeführte private kapitalgedeckte Leibrente stellt einen wahren Durchbruch dar.
Infolge dessen, daß auch hocheffiziente Produkte zur Anwendung als Instrument der Basisversorgung zugelassen wurden, kann man endlich Lösungen anbieten, welche dem Anleger eine berechtigte Hoffnung vermitteln, die im Rentenalter drohende Versorgungs-lücke wirksam schließen zu können.
Mit der Einstufung in die steuerlich begünstigte 1. Schicht genießt die private kapitalgedeckte Leibrente alle Vorteile der GRV, die einen beständigen Charakter der Anlageform garantieren (Sicherheit vor Zugriff), ohne deren Nachteile.
Die Tatsache, daß die private kapitalgedeckte Leibrentenversicherung für alle Bevölkerungsgruppen geeignet ist, kann in ihrer Tragweite kaum überschätzt werden. Nicht nur Arbeitnehmer, sondern z.B. auch Selbständige können unter dem gleichen gesetzlichen Sicherheitsaspekt und mit den identischen steuerlichen Vergünstigungen ihre zusätzlichen Aufwendungen für die individuelle Basisversorgung im Alter entsprechend ihrer persönlichen Risikoneigung und Ertragserwartung, ohne staatliche Bevormundung, investieren.

Aus der Sicht der Anleger und zukünftigen Rentner kann man die Entwicklung nach dem
01.01.2005 am besten mit einem aus der Physik entliehenen Begriff bezeichnen: Es ist
ein Quantensprung.

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