Selbständige hatten vor Einführung des Alterseinkünftegesetzes recht wenig Möglichkeiten, ihre Altersvorsorge vernünftig zu gestalten. Die Gesetzliche Rentenversicherung war schon seit langem keine Alternative mehr, denn die infolge der demographischen und wirtschaftlichen Entwicklung fallenden Renditen wirkten eher abschreckend. Nicht jeder war in der Lage, eine Pensionszusage zu vereinbaren. Alle verfügbaren Anlagealternativen hierzulande eigneten sich nur bedingt für die Altersvorsorge, da sie im Falle eines Falles den eventuellen Gläubigern zugänglich waren. So versuchte der eine oder andere Selbständige, seinen Frust über die ungerechte Behandlung im Vergleich mit den Angestellten durch diverse Zerstreuungsmaßnahmen, darunter z. B. wiederholte touristische Reisen, abzuschütteln. Das Reisen ist jedoch recht teuer, nicht immer ungefährlich und kann mit steigendem Alter beschwerlich werden.

Erst das Alterseinkünftegesetz brachte die Wende. Zum ersten Mal kann ein Selbständiger für seine Altersvorsorge als sogenannte Basisrente Produkte wählen, die gleichzeitig zwei Merkmale aufweisen: hohe Effizienz und Sicherheit vor Zugriff, wobei die maximale Einzahlung bei € 20.000 p.a. und pro Person liegt. Ist er verheiratet, so verdoppelt sich der zulässige Betrag. Wählt man den Tarif AF2 der masterway Investmentpolice, so kann man sich die Vererbarkeit des verbliebenen Kapitals in Form einer Rente für den Ehegatten bzw. Kinder im Sinne des Kindergeldgesetzes sichern.

Bei der Begegnung und Beratung der Spezies Homo selbstaendicus sollte man einige wichtige Verhaltensregeln beachten. Durch das tägliche Agieren im Wirtschaftsleben geprägt, weiß der Selbständige die Flexibilität zu schätzen. Hohe, wiederkehrende Belastungen erfreuen sich bei ihm keiner großen Beliebtheit. Die beste Lösung besteht deshalb darin, einen Grundvertrag mit geringen laufenden Beiträgen, z. B. € 25/Monat, zu vereinbaren und zum gegebenen Zeitpunkt Zuzahlungen zu tätigen. Diese sind einmal im Jahr bis zur Deckelung in Höhe von € 20.000,- pro Person möglich. Je nach Auftragslage und entsprechend den eventuellen Ratschlägen des Steuerberaters kann man so den Aufbau der Altersvorsorge flexibel gestalten. Der aus dem Sonderabzug resultierende Steuervorteil ist zwar nicht ausschlaggebend, aber trotzdem wichtig. Insbesondere, wenn man die Berufsunfähigkeitsversicherung in die Rürup-Rente integriert, ist es gut zu wissen, daß die reinen Risikokosten im Laufe der Zeit zum größten Teil vom Finanzamt getragen werden. So vorbereitet, kann man entspannt Reisen.

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