Es ist eine triviale Wahrheit, daß es langfristig keine Alternative zu (Aktien)fonds gibt. Und genauso abgedroschen ist die These, daß diese Anlageformen eines langen Zeithorizonts bedürfen:



Während der erste Satz nahelegt, daß die Investmentbranche eine führende Rolle im Bereich der Altervorsorge spielen müßte, verrät der zweite, warum es so einfach nicht kommen kann. Es ist leider eine bestürzende empirische Tatsache, daß die meisten direkten Fondssparpläne oder Einmalanlagen (abgesehen von den Gepflogenheiten der oberen Zehntausend in unserer Gesellschaft) nach einer kurzen Zeit einem Autokauf, einer Urlaubsreise, der Bank oder dem Finanzamt zum Opfer fallen.

Für die Investmentbranche ist somit paradoxerweise eine fondsgebundene Rürup-Rente das Mittel der Wahl. Es ist eine Anwendung par excellence, bei der man die Effizienz der Investmentprodukte erst wirklich zeigen kann. Der vorgeschriebene lange Anlagezeitraum schafft in Verbindung mit dem gesetzlichen Schutz vor dem Leichtsinn des Anlegers und dem Außenangriff (Hartz IV, Insolvenz) ideale Rahmenbedingungen für eine Fondsanlage.

Geht man tatsächlich davon aus, daß den zukünftigen Rentnern infolge der Herabsetzung der absoluten Rentenhöhe und der Inflation eine horrende Versorgungslücke droht, so muß man sich zwangsläufig damit auseinandersetzen, mit welchen Produkten man diese realistischerweise und ohne Subventionen (Achtung: streichbar!), schließen kann.
Bei einem Sparplan mit 2%-iger Rendite muß man monatlich ca. dreimal mehr investieren als bei einer Anlage, die 8% p.a. bringen kann (Laufzeit: 30 Jahre). Im Falle einer Einmalanlage müßte man sogar ca. das Sechsfache an Kapital aufwenden.

Im Hinblick auf die wirksame Verwirklichung der Idee der Rürup-Rente ist somit eine effiziente Fondspolice das Mittel der Wahl. Aber auch diese These ist inzwischen für aufgeklärte Anleger eine Trivialität.

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